Seeded 29th of 75 with 1811, I finished 17th on 8 out of 13 — a 1812 performance and +15.2 on my FIDE blitz rating. The number I actually remember, though, is from game one: Kirana Groß, rated 1253, beat me while giving up more than 550 rating points. The women played very, very well at this tournament, and I love seeing more women get into chess. I just did not plan on being the exhibit.
Twice I won more by luck than skill. Against Pia Langeder (1576) in round 3 and against Sebastian Gruber (1531) in round 9 the position was borderline winning for my opponent when their flag fell. I am not going to dress those up as anything else — the clock won them, not me.
The middle of the event was rough. Rounds 4 to 7 gave me exactly one win, and that stretch also contained my second loss to a much lower-rated player, when Mario Rella (1581) beat me in round 7. My spirit stayed unbroken anyway: from round 8 on I won five of the last six games, the only blemish a loss to Nico Brenner (2072), who ended up 7th in the whole field.
Black treated me better than White all evening — 5 out of 7 with the black pieces against 3 out of 6 with White. For thirteen rounds that opened with a 550-point upset against me, finishing 17th and up 15 rating points is a trade I will take.
Als Nummer 29 von 75 mit 1811 gestartet, am Ende Platz 17 mit 8 aus 13 — Performance 1812 und +15,2 auf meine FIDE-Blitzwertung. Die Zahl, die wirklich hängen bleibt, stammt aber aus Partie eins: Kirana Groß, Elo 1253, schlägt mich mit über 550 Punkten Rückstand. Die Frauen haben bei diesem Turnier richtig stark gespielt, und ich freue mich sehr, dass immer mehr Frauen zum Schach finden. Ich hatte nur nicht geplant, das Anschauungsobjekt zu sein.
Zweimal habe ich mehr durch Glück als durch Können gewonnen. Gegen Pia Langeder (1576) in Runde 3 und gegen Sebastian Gruber (1531) in Runde 9 stand die Partie für meinen Gegner grenzwertig auf Gewinn, als das Blättchen fiel. Ich rede mir das nicht schön — da hat die Uhr gewonnen, nicht ich.
Der Mittelteil war zäh. Die Runden 4 bis 7 brachten genau einen Sieg, und in diese Phase fiel auch meine zweite Niederlage gegen einen deutlich schwächer bewerteten Gegner: Mario Rella (1581) schlägt mich in Runde 7. Mein Kampfgeist blieb trotzdem ungebrochen — ab Runde 8 habe ich fünf der letzten sechs Partien gewonnen, einziger Ausrutscher eine Niederlage gegen Nico Brenner (2072), der am Ende Siebter im Gesamtfeld wurde.
Schwarz war den ganzen Abend freundlicher zu mir als Weiß: 5 aus 7 mit den schwarzen Steinen gegen 3 aus 6 mit Weiß. Für dreizehn Runden, die mit einem 550-Punkte-Upset gegen mich beginnen, sind Platz 17 und 15 Wertungspunkte mehr ein Tausch, den ich nehme.